Neues Mietrecht sorgt für Ärger
Neues Mietrecht sorgt für Ärger
Der Plan der Bundesregierung das Mietrecht zu modifizieren stößt bei deutschen Mietervereinigungen auf scharfe Kritik. Unter anderem sind kürzere Kündigungsfristen für Vermieter und die Abschaffung des Mietminderungsrechts bei Baumaßnahmen des Vermieters zur energetischen Sanierung geplant.
Auch wenn CDU, CSU und FDP betonen, dass es Ihnen um „Ausgewogenheit“ gehe, so werden die Interessen der Vermieter dennoch deutlich höher gewichtet. Die Neuordnung des Mietrechts bedeutet für den Mieter de facto weniger Kündigungsschutz und weniger Rechte.
Zudem ist es absehbar, dass Mieten und vor allem Nebenkosten deutlich steigen werden. So sollen kommunale Dienstleistungen wie Müllabfuhr und Abwasser künftig mit voller Umsatzsteuer belegt werden.
Inwieweit die Pläne der Regierung tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Sicherlich wird es erheblichen Widerstand seitens der Mieterschützer geben. Grundsätzlich müssen Mieter aber in Zukunft stark aufpassen, dass Ihre Interessen gewahrt bleiben und dass sie Mietverhältnisse zu fairen Bedingungen eingehen.



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